Umbria

Umbrien

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Umbria

Das grüne Herz Italiens: schattige Wälder, stille Seen. In abgelegenen Einsiedeleien und Klöstern ahnt der Besucher, was Franz von Assisi wohl zu seinem „Sonnengesang“ inspiriert haben mag.

Naturbelassen und „franziskanisch“ präsentieren sich auch die einfachen Gerichte der umbrischen Küche. Aufwendige Füllungen, Pasteten oder Farcen wird man hier nicht finden. Das bäuerliche Land hat im Verlauf der Jahrhunderte zahlreiche gastronomische Kontakte mit den Nachbarregionen gehabt.

Man muss in die Zeit der Etrusker zurückgehen, um die Wurzeln dieser Kochkunst ausfindig zu machen, arm aber von starkem Charakter, wie man an den sehr guten Wurstwaren, den unerreichten Braten, dem fruchtig leichten Olivenöl und den Linsen aus Castelluccio di Norcia sieht.

Das Wort „norcino“ meint nicht nur den Einwohner Norcias, sondern bedeutet auch – und zwar in ganz Italien – „Metztger“ oder „Wurster“. In dieser Stadt wurde die Kunst des Schlachtens und der Wurstherstellung so weit perfektioniert, dass man die Metzger mit ihrer Stadt gleichsetzte. Tief verbunden mit den Jahreszeiten dominieren die umbrische Küche im Herbst die in der nächsten Umgebung gesammelten schmackhaften Pilzen und hochwertigen Trüffel.

Spezialitäten aus Umbrien

Wie viele andere Regionen werden auch in Umbrien Oliven und Wein angebaut. Die Olivensorten Ascolana tenera, Dolce Agoglia, Leccino und Moraiolo bringen ein fruchtig leichtes Olivenöl hervor, wie es z.B. von der Ölmühle Farchioni gewonnen wird. Die bekanntesten Weine aus Umbrien sind Orvieto, Torgiano und Rosso di Montefalco. Bei Gustini finden Sie den Lamborghini-Wein, eine gelungene Komposition aus den Trauben der Sangiovese-, Ciliegiolo- und Merlot-Rebe. Neben den klassischen Exportschlagern Olivenöl und Wein ist Umbrien aber auch für seinen Tabak, die Linsen, Käse und besonders für den schwarzen Trüffel aus Valnerina bekannt. Aus Valnerina kommen 45 % aller schwarzen Trüffel, die aus Italien exportiert werden.