„Schinken" - passende Beiträge

Teilstücke vom Schwein – Woher stammen Schinken, Lardo & Co?

Italienische Produkte vom Schwein

Ab und zu erreichen uns Anfragen von interessierten Kunden, die wissen wollen, aus welchem Stück des Schweins bestimmte Wurst- und Schinkenprodukte hergestellt werden. Und diese Frage ist so leicht gar nicht zu beantworten, jedenfalls nicht auf Deutsch. Das Problem ist, dass italienische Metzger ein Schwein anders verarbeiten als deutsche und es deswegen gar keine 1:1-Übersetzung der italienische Begriffe gibt. Daher haben wir zur Verdeutlichung eine Grafik erstellt. Weiter unten können Sie lesen, aus welchen Teilen welche köstlichen italienischen Spezialitäten zubereitet werden.

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Mediterranes Sommerrezept: Feigen mit Honig und Aceto Balsamico

Feigen – mediterranes Obst und Frucht der Götter

Da sich der Sommer nun doch gnädig zeigt, nachdem einige Leute schon meinten abgegrillt zu haben, muss ich Ihnen selbstverständlich noch ein köstliches Sommerrezept aus Italien vorstellen. Für Grillpartys ist es allerdings nicht so sehr geeignet, eher für ein edles Dinner auf der Terrasse oder dem Balkon.
Hauptzutat sind saftige Feigen. Die mediterrane Pflanze bringt kugel-bis birnenförmige Früchte hervor, die sowohl frisch als auch als Trockenfrüchte köstlich schmecken. Auch in Deutschland können die Bäumchen überleben, besonders in Weinbaugebieten fühlen sie sich wohl genug.
Im späten Mittelalter wurde das Holz der Bäume übrigens zur Herstellung von Holztafeln für die Malerei verwendet. Unter Umständen wurden dann darauf Adam und Eva mit ihren Feigenblättern gemalt.

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Chianti – Weinparadies im Herzen der Toskana

Urlaub im Chianti

Von Pisa im Nordwesten bis Montalcino im Südosten erstreckt sich das Gebiet Chianti in der Toskana und nimmt etwa ein Drittel dieser bei Urlaubern beliebten Region Italiens ein. In der Antike wurde das fruchtbare Gebiet von Etruskern und Römern besiedelt, die in der Landwirtschaft vor allem auf Weinanbau setzten. Noch heute prägen die ausgedehnten Weinberge das Landschaftsbild.
In dieser ländlich geprägten Gegend lässt sich das Dolce Vita bestens genießen. Gute Luft, wunderschöne Landschaften und gutes Essen laden zum Verweilen und Entspannen ein. Florenz, Siena, Pisa sowie abseits der großen Städte gelegene Villen und Schlösser laden zu Tagesausflügen ein und die zahlreichen Weingüter locken mit Verkostungen.

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Parmaschinken (Prosciutto di Parma) – italienische Spezialität mit Tradition

Parmaschinken – beliebte italienische Spezialität

Der Parmaschinken oder italienisch Prosciutto di Parma ist eine der beliebtesten italienischen Spezialitäten. Sein aromatischer Geschmack und seine kupferrote Farbe machen ihn unverwechselbar. Von diesem weltweiten Erfolg wollten Fälscher seit jeher profitieren und so wird der Prosciutto di Parma heute durch das DOP-Siegel (geschützte Ursprungsbezeichnung) geschützt. Erkennbar ist die Herkunft außerdem am Brandsiegel, das aus einer fünfzackigen Krone mit dem Schriftzug Parma besteht. Mit diesem von der EU verliehenen Siegel werden von der Herkunft und Aufzucht der Schweine bis zur Verpackung alle Arbeitsschritte in einer bestimmten Region garantiert.

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Prosciutto San Daniele

Prosciutto San Daniele Tradition

Die Tradition des Prosciutto aus San Daniele geht bis in die Eisenzeit und damit auf die Kelten zurück. Als es noch keine Kühlschränke gab und der Bedarf an Fleisch auch im Winter gedeckt sein musste, kamen die Menschen auf die Idee, ihr Fleisch durch Trocknen haltbar zu machen. Das einzigartige Mikroklima in San Daniele del Friuli, gelegen zwischen Adria und Voralpen, unterstützte die Menschen darin. Gemäß der Tradition wird auch heute der Schinken nur mit Salz behandelt. Ursprünglich wurden nur die kleinen dunklen Schweine des Friauls für den Schinken gezüchtet, aber mit dem steigenden Bedarf wurden auch nachts heimlich Schweine aus den umliegenden Regionen in den Ort geschmuggelt. Inzwischen werden für die Herstellung des Prosciutto San Daniele größere Rassen verwendet, die aus 10 Regionen vor allem Norditaliens stammen.

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Prosciutto di Parma DOP

Prosciutto di Parma und andere Prosciutti

Seit die Menschen mehr Fleisch erlegt haben oder mehr produzieren als sie verbrauchen, haben sie nach Möglichkeiten gesucht, das Fleisch haltbar zu machen, um sich einen Vorrat für dürftigere Zeiten zu schaffen. Je nach Klima haben sie dabei unterschiedliche Methoden gefunden. In Italien und anderen nicht-muslimischen Mittelmeerländern ist das Lufttrocknen von Schweinefleisch eine traditionelle Methode. Dem Fleisch wird durch Einsalzen und dem Aussetzen in einem Luftzug Wasser entzogen. Das Wort prosciutto, wie es auch in Prosciutto di Parma vorkommt, bedeutet denn auch einfach „luftgetrocknet“. In weniger warmen und weniger windigen Regionen wird Schinken eher durch Räuchern haltbar gemacht. Eine weitere Methode der Haltbarmachung ist das Pökeln, das ebenfalls durch Salz geschieht. Durch die lange Trockenzeit an der Luft über viele Monate sind aber die italienischen Schinken, unter ihnen der Prosciutto di Parma, eine besonders edle Delikatesse. Auch Salami und die anderen Prosciutto-Spezialitäten werden durch Lufttrocknung haltbar gemacht.

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