„Wildschweinsauce" - passende Beiträge

Italienisches Wintergericht: Pappardelle al Cinghiale

Essen im Winter

Früher, als es noch keinen globalen Handel gab und man nicht Früchte und Gemüse das ganze Jahr über „frisch“ kaufen konnte, war die Ernährung im Winter etwas trist. Man war auf Lebensmittel angewiesen, die durch Einkochen, Pökeln, Trocknen oder andere Methoden konserviert waren oder die im späten Herbst geerntet wurden und sich lange hielten. Traditionell gab es in Deutschland viel Kohl, wovon noch die Tradition des Grünkohlessens zeugt. Die Italiener hatten da einige Vorteile: Zum Einen war es bei ihnen nicht so kalt und sie konnten länger ernten und zum Anderen hatten sie so praktische Lebensmittel wie Pasta erfunden, die getrocknet sehr lange haltbar waren und in ihren vielen Varianten sehr viel abwechslungsreicher als Kartoffeln oder Kartoffeln oder eben auch Kartoffeln waren. Wildgerichte gehören ebenfalls traditionell eher in den Spätherbst und Winter, was mit der Jagdsaison zusammen hängt.

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Bistecca Fiorentina

Bistecca Fiorentina in der Toskana essen

Nachdem es Montag abends in der Toskana schwer ist ein offenes Lokal zu finden, das auch noch ein gutes Bistecca Fiorentina anbietet, konnten wir uns mehr als glücklich schätzen, dass wir im Herzen der Toskana südlich von Arrezo in dem kleinen Ort „Castiglion Fiorentino“ fündig geworden sind.
Das schöne Zentrum des Ortes „Castiglion Fiorentino“ liegt auf einem kleinen Hügel, hier haben wir wenige Meter hinter dem mittelalterlichen Stadttor in den kleinen Gässchen die uns von Einheimischen empfohlene kleinen Osteria Muzzicone das perfekte Bistecca Fiorentina in der Toskana gegessen… Die Portion hatte satte 1.000g !!! Eigentlich kaum zu schaffen, aber wir haben es geschafft. Der Geschmack ist einfach sagenhaft. Das besondere Fleisch der Razza Chianina und die einfache Zubereitung mit Pfeffer und Zitrone verschafft ein unglaubliches Geschmackserlebnis. Als Beilage (Contorno) hatten wir frische „Ceci“, mit Olivenöl und Pfeffer angemacht.

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Zu Besuch in Soave

Nachdem wir einmal längs durch Deutschland gefahren sind, ist es ein schönes Gefühl, nach einem Espresso-Stop in Innsbruck den Brenner hochzufahren und die atemberaubende Bergwelt zu genießen.
Wir sind bei 10° in Leipzig am Morgen gestartet und als wir am Abend in Soave (bei Verona) angekommen sind, herrschten dort angenehme 29°C.

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