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Crostata al Limone – Tarte mit Zitrone
Crostata al limone: Schnelles und einfaches Rezept für Zitronentarte mit leichter Creme und zartem Mürbeteig.
Schritt für Schritt durch’s Rezept
- Schritt 1Mehl und kalte Butterwürfel in eine Schüssel geben und mit den Händen rasch vermengen, bis eine krümelige Mischung entsteht. Die Masse sollte dabei möglichst kalt bleiben.
- Schritt 2Die Mischung auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Kuhle formen. Zucker, Ei, Eigelbe, Vanillepaste und Zitronenschale in die Kuhle geben.
- Schritt 3Mit dem Teigschaber das Mehl nach und nach von innen nach außen unter die flüssigen Zutaten ziehen, bis sich die Zutaten erstmals binden.
- Schritt 4Den Teig nur so lange weiterverarbeiten, bis eine glatte Masse entsteht. Nicht kräftig kneten.
- Schritt 5Den Teig flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Schritt 6Ricotta in eine große Schüssel geben. Eier, Zucker, Vanillepaste, Zitronenschale und Zitronensaft unterheben, bis eine cremige, homogene Masse entsteht.
- Schritt 7Den Crostata-Teig etwa 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Schritt 8Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 3–4 mm Dicke ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach perforieren.
- Schritt 9Überschüssigen Teig abschneiden, erneut ausrollen und ca. 10 Teigstreifen daraus schneiden.
- Schritt 10Die Ricotta-Füllung in die Tarteform geben und die Teigstreifen gitterförmig darauflegen.
- Schritt 11Die Crostata im vorgeheizten Ofen 40–45 Minuten backen.
- Schritt 12Die Crostata vollständig in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.
Crostata Grundteig – Tutorial mit Melissa Forti
Crostata – Italienischer Kuchenklassiker
Gefühlt jede Nonna backt in Italien für ihre Enkel Crostata. Der Kuchen ist daher für fast jeden Italiener mit Kindheitserinnerungen verbunden und richtiges Comfortfood, das gerne schon zum Frühstück vernascht wird. Eine Crostata ist quasi die italienische Variante einer französischen Tarte. Immer ist es ein Mürbeteigboden, der mit Marmelade, Fruchtkompott, Nutella oder – wie hier – mit Ricottacreme bestrichen wird. Obendrauf liegt ein Gitter aus Teigstreifen, das die Crostata unverkennbar macht.
Pasta frolla – warum sie sich anders verhält als Mürbeteig
Dieser Kuchen wird mit Pasta frolla gebacken, dem klassischen italienischen Mürbeteig. Im Unterschied zum deutschen Mürbeteig, der häufig mit ganzem Ei gearbeitet wird und bei dem die Butter im Vordergrund steht, setzt Pasta frolla bewusst auf einen höheren Eigelbanteil bei oft etwas geringerer Buttermenge. Eigelb sorgt für Farbe, Zartheit und eine feine, bröselige Struktur – genau die Eigenschaften, die für Crostate typisch sind. Ziel ist kein stabiler, formhaltender Teig, sondern eine Textur, die beim Essen sanft zerfällt: sehr fein, fast sandig, und deutlich fragiler als klassischer Mürbeteig.







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Kommentar schreibenEin erstklassiges Rezept, das einem beim ersten bissen nach Italien entführt. Habe es zum Geburtstag meines Sohnes für meine Italienischen Verwandten gebacken und wurde gleich nach dem Rezept gefragt. Für die übrigen Eiweiß habe ich auch eine erstklassige Verwendung und zwar italienische Mandelkekse paste di mandorla. pro 2 Eiweiß. 200g geriebene Mandeln, 100g Zucker, Nach Belieben 1 El Honig, 1 TL Zimt, 1 El Rosenwasser, Zitronenabrieb einer ½ Zitrone. vermischen und 30 min im Kühlschrank stehn lassen. kleine runde kugeln formen und in Puderzucker wälzen. Mit drei Fingern etwas zusammen drücken damit ein kleiner Berg entsteht. bei 180°c ca. 15 min. (wenn die Spitze anfängt zu karamellisieren)
für den Saft bietet sich Granita an 😀 somit hätte man alles an Resten auch verwert. LG