„Antipasti" - passende Beiträge

Frisella – das italienische Knäckebrot

Friselle und Knäckebröd

Manchmal gibt es ja schon seltsame Zufälle. Gerade haben wir Friselle ins Sortiment genommen und ich habe mich ein bisschen dazu belesen. Da fiel mir die Ähnlichkeit zu rundem Knäckebrot aus Schweden auf. Der Teig ist zwar unterschiedlich, aber beide Brotarten sind rund und haben ein Loch in der Mitte. Doch während Frisella zweimal gebacken wird (ital. biscotti), erfolgt beim Käckebröd die Haltbarmachung durch Trocknung. Beide Traditionen gehen auf eine Zeit zurück, als es noch wesentlich schwieriger war, Lebensmittel zu lagern.
Der eigentliche Zufall ist aber, dass es noch etwas gibt, was typisch italienisch und typisch schwedisch ist: das Lucia-Fest, das in der Adventszeit am 13. Dezember in beiden Ländern gefeiert wird.

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Rezept zur Pilz- und Abgrillsaison: Bruschetta mit Pilzen

Bruschetta – rustikaler Appetithappen aus Italien

Bruschetta (Aussprache: brus-ketta), das sind die getoasteten Weißbrotscheiben, die meist mit gewürfelten Tomaten belegt sind und die eigentlich jeder vom italienischen Restaurant kennt. Denn in guten Restaurants werden sie als Antipasti gereicht.

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Sagra del Carciofo in Uri

Was ist die Sagra del Carciofo?

Am 12. und 13. März diesen Jahres findet in Uri in Sardinien die alljährliche Sagra del Carciofo statt. Das ist ein Fest zu Ehren der Artischocke, das in der Gemeinde seit 1990 begangen wird. Mit Verkostungen, Führungen durch den Ort und im Brotmuseum, Ausstellungen und natürlich Musik und anderen Straßenkünsten wird das Fest begangen. So soll die Beliebtheit dieses außergewöhnlichen Gemüses gefördert werden.

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Getrocknete Tomaten

Getrocknete Tomaten

Heute gibt es mal einen ganzen Artikel nur über getrocknete Tomaten oder pomodori secchi, denn die sind so lecker und so vielseitig einsetzbar, dass sie einen ganzen Blogeintrag verdient haben. Außerdem sind sie mein persönlicher Favorit in der Küche und auf dem Teller. Die Herstellung ist eigentlich ganz simpel: Die Tomaten werden geerntet und dann getrocknet. Bei der traditionellen Herstellung werden die Scheiben in der Sonne und vom Wind getrocknet. Bei der industriellen Verarbeitung (die wesentlich hygienischer ist, denn kein Straßenstaub „veredelt“ die pomodori) werden künstlich Wind und Wärme erzeugt. Durch das Verdampfen des Wassers wird der Geschmack intensiver und die getrockneten Tomaten sind wesentlich länger haltbar als die frischen. Dann werden sie entweder getrocknet verpackt oder in Sonnenblumenöl eingelegt, denn Olivenöl würde mit seinem zu intensiven Eigenschmack das Aroma der Tomaten übertünchen.

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Fagolosi und Grissini

Was sind Fagolosi?

Fagolosi sind – ähnlich wie Grissini – Gebäckstangen aus einem Teig aus weißem Mehl und Hartweizengrieß und Hefe. Sie werden als Antipasti gereicht und man kann sie sehr gut zu Suppen und Salaten knuspern. Die Tradition der Brotstangen stammt aus dem 14. Jahrhundert aus Turin. Die ursprünglichen grissini torinese sind aber dicker als die heute im Handel erhältlichen und ähneln daher er Fagolosi. Beim ursprünglichen Rezept werden die Brotstangen gedreht und sind länger. Umwickelt mit edlen Schinken-Spezialitäten sind sie beliebte Antipasti.

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Antipasti aus dem Piemont

Antipasti aus dem Piemont – viel mehr als nur eine Vorspeise

Zwar stimmt es, dass das italienische Wort Antipasti zu deutsch „Vorspeise“ bedeutet, aber mit dieser schnöden Übersetzung ist noch nichts über die reichhaltige Kultur der italienischen Häppchen gesagt. In ihrem schier unglaublichen Variantenreichtum ist es durchaus möglich, dass es mehrere tausend Antipasti gibt, wie man immer mal wieder hört. Je nach italienischer Region gibt es durchaus Unterschiede in der Antipasti-Tradition. Allein schon wegen der vielen unterschiedlichen Olivensorten, zu denen z.B. grüne Riesenoliven gehören, bieten eine große Abwechslung Olivenschälchen. Sehr köstlich sind auch in Salzlake eingelegte Oliven – egal ob grün oder schwarz.

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Antipasti Spezialitäten von Ursini in Abruzzen

Heute möchte ich einmal über einen Hersteller von köstlichen Antipasti berichten. Die Rede ist von Ursini, die in Abruzzen ihren Sitz haben. Von der einheimischen Bevölkerung wird die Familie Ursini mit dem Dialektwort „Putì“ bezeichnet, was eine Auszeichnung ist, denn es bedeutet, dass sie einen grünen Daumen haben. Diese Wertschätzung hat sich Familie Ursini in Generationen verdient, in denen sie von den Olivenbauern als geschätzte Ratgeber zum Olivenanbau zu Rate gezogen wurden. Das Ansehen der Familie Ursini hält bis heute an. So wurde Giuseppe Ursini 2004 zum Botschafter der Abruzzen ernannt. Auch die besten Küchenchefs in Abruzzen verlassen sich auf die Qualität seines extra nativen Olivenöls: Niko Romito vom „Ristorante Reale“ in Rovisondoli, wo der Schwerpunkt auf der Küche von L’Aquila liegt, Giovanni Marrone vom Restaurant „Taverna 58“ in Pescara und der typischen Küche von Pescara, Carlo De Sanctis vom Restaurant „l’Angolino“, das typisch für die Küche von Chieti als Schwerpunkt der Speisekarte Meeresfrüchte anbietet und zu guter Letzt Andrea Beccaceci vom Restaurant „Beccaceci“ in Giulianova (Teramo), wo vor allem Fisch aus der Adria als Spezialität gilt.

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